In den 1930-ger Jahren haben der damalige Bürger-meister Andris aus Löffingen und der Elektromeister Alfred Knöpfle aus Rötenbach die Idee verwirklicht und in Rötenbach, im Gewann Hörnle  einen Bienenstand als Lehrbienenstand gebaut. Die Imker aus Löffingen  gehörten damals allerdings noch zum Kreisverein Baar – die von Rötenbach zum Kreisverein  Neustadt. Die Aktivitäten dieser Leute fand allerdings in der Zeit schon hauptsächlich in Löffingen und Rötenbach statt.  So wurde nach dem Krieg 1945 der Lehrbienenstand an Stelle des ehemaligen Schießstandes im Gewann Haslach in Löffingen errichtet.

Die Betreuung des Lehrbienenstandes oblag verschiedenen Vereinsmitgliedern unter Führung von Viktor Kaltenbrunn, später dann Erich Kaltenbrunn und ab dem Jahr 2000 Ludwig Kromer.

 

 

              Vereinschronik zum 50 jährigen Jubiläum des Bezirksimkervereins Löffingen-Hochschwarzwald e. V.

 
1945- 1946

Als nach dem bedingungslos verlorenen 2. Weltkrieg die französische Besatzungsmacht die Geschichte bestimmte, mussten kleinere, "übersichtlichere" Vereine gebildet werden. Die Imkervereine waren bisher zumeist auf Kreisebene organisiert. Die Imker der Orte Löffingen, Rötenbach, Dittishausen, Löschweiler und Seppenhofen gehörten zu Neustadt, - Bachheim zu Donaueschingen und Reiselfingen zu Bonndorf. Deshalb wurde im Frühjahr 1946 der Imkerverein Löffingen gegründet.
Gründungsvorstand war der damalige Großimker Viktor Kaltenbrunn aus Reiselfingen. Leider
fehlen genaue Aufzeichnungen über die Gründungsversammlung und weitere Vorstandsmitglieder.

 

1947

Der junge Verein wurde alsbald auf eine harte Bewährungsprobe gestellt. Es mussten im November 1947 über 70 Bienenvölker samt Beuten an die französische Besatzungsmacht abgeliefert werden. Diese Völker gingen natürlich alle ein und überlebten den Transport zu dieser späten und kalten Jahreszeit nicht.

 

1950

Gründungsvorstand Viktor Kaltenbrunn trat zurück und Alfred Knöpfle aus Rötenbach wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt. 2. Vorsitzender wurde Paul Benitz aus Löffingen. Zum Schriftführer wurde Karl Bier und zum Vereinsrechner wurde Adolf Trescher gewählt.
Vorsitzender Alfred Knöpfle hat den Lehrbienenstand aufgebaut und bis zu
seinem Tod 1964 vorbildlich betreut, außerdem war er von 1954 bis 1956 Kreisobmann.

 

1964

Für den verstorbenen 1. Vorsitzenden Alfred Knöpfle wurde Paul Benitz zum 1. Vorsitzenden gewählt. 2. Vorsitzender wurde Fritz Kaltenbrunn, Schriftführer Karl Bier und Vereinsrechner Thomas Kaltenbrunn. Betreuer des Lehrbienenstandes wurden Fritz Kaltenbrunn und Franz Rebholz.

 

1969

Nach dem Tod von Schriftführer Karl Bier wurde Erich Kaltenbrunn zum Schriftführer bestellt. Betreuer des Lehrbienenstandes wurde Wilhelm Emminger

 

1970

Der Imkerverein Lenzkirch zählt nur noch 12 Mitglieder und beantragt, unter seinem damaligen Vorsitzenden Robert Brantner, die Aufnahme in den Imkerverein Löffingen. Die Aufnahme erfolgte einstimmig. Inzwischen sind von Lenzkirch, Kappel und Saig wieder 16 Mitglieder in unserem Verein.

 

1972

Bei der Generalversammlung wird die bisherige Vorstandschaft einstimmig bestätigt. Wilhelm Emminger gibt die Betreuung des Lehrbienenstandes ab. Zum neuen Betreuer wird Erich Kaltenbrunn gewählt. Es werden, zur besseren Information der Vereinsmitglieder, Rundschreiben eingeführt die 4- bis 5-mal im Jahr erscheinen.

1976

Der 1. Vorsitzende Paul Benitz gibt sein Amt aus Altergründen ab. Zum neuen Vorsitzenden wird Josef Hofmeter aus Rötenbach gewählt. 2. Vorsitzender wird Reinhard Richter. Schriftführer bleibt Erich Kaltenbrunn und Vereinsrechner wird Oskar Bier. Lehrstandbetreuer bleibt Erich Kaltenbrunn. Der Lehrbienenstand wird auf Magazin-betrieb umgestellt und der Zaun um den Stand erheblich erweitert.

 

1978

Der 2. Vorsitzende Reinhard Richter wird an eine andere Schule versetzt und tritt daher zurück. An seine Stelle wird Erich Kaltenbrunn gewählt.

 

1980

Der bisherige Vorstand wird einstimmig in seiner bisherigen Zusammensetzung bestätigt. Ebenso auch in der Versammlung 1984.

 

1983
Der Verein gibt sich im Jahre 1983 eine Satzung, beantragt die Eintragung beim Registergericht und nennt sich von 1983 an. "Bezirksimkerverein Löffingen-Hochschwarzwald e. V. ".

 

1985

Die Imker von Unadingen, bisher dem Imkerverein Westbaar zugehörig, kommen zum Imkerverein Löffingen und werden mit Freude aufgenommen.

 

1988

Der 1. Vorsitzende Josef Hofmeter kandidiert nicht mehr. Zum 1. Vorsitzenden wird Erich Kaltenbrunn aus Löffingen gewählt. 2. Vorsitzender wird Willy Dörr aus Lenzkirch. Schriftführer wird Oskar Bier und Vereinsrechner wird Ludwig Kromer aus Unadingen gewählt. Als Beisitzer werden Fridolin Vogt aus Reiselfingen und Friedrich Wiemer aus Lenzkirch gewählt. Zu Kassenprüfern werden Artur Wangler und Manfred Morath aus Lenzkirch von der Versammlung bestellt.

 

1991

Der Lehrbienenstand des Vereins soll gründlich renoviert und erweitert werden. Nach einigen Besprechungen sind sich die Vereinsmitglieder über die Durchführung dieser Maßnahme einig, Das Dach wird neu verschalt und mit Ziegeln eingedeckt. Der Freistand wird überdacht und die Einzäunung wesentlich erweitert und total erneuert. Der bisherige Eingang wird zum Freistand hin verlegt. Weiter folgen noch im Innenbereich einige Erneuerungen und Verbesserungen. In Gemeinschaftsarbeit wurden die Arbeiten ausgeführt. Ludwig Kromer leitete die Bauarbeiten und erledigte die finanzielle Abwicklung. Oskar Bier beantragte die Zuschüsse bei den umliegenden Gemeinden und beim Landkreis und erledigte die schriftlichen Arbeiten. Alois Obert führte die Planung durch und zeichnete für die Zimmerarbeiten am Freistand verantwortlich. Zusätzliche Spenden ermöglichten das herrliche Bild am Westgiebel des Gebäudes welches von Erwin Schulz aus Staufen gemalt wurde. Er wurde von Kurt Bächle unterstützt, der dem Maler in der Zeit auch kostenlos Kost und Logie gewährte. Von Kurt Bächle wurden auch die Malerarbeiten übernommen. Viele, ja alle Vereinsmitglieder haben in irgendeiner Form am Umbau und an der Erweiterung mitgewirkt.

 

2000
Erich Kaltenbrunn
trat als 1. Vorstand zurück und übernahm die Aufgabe des Lehrbienenstandbetreuers. Zum 1. Vorstand wurde Oskar Bier und zum 2. Vorstand wurde Willi Winterhalter gewählt. Ab 2001 übernahm Ludwig Kromer die Aufgabe des Lehrbienenstandbetreuers.

 

2020
Neuwahlen

Zum 1. Vorstand wurde Willi Winterhalder und zum 2. Vorstand wurde Birgit Geske gewählt.  Ab 2001 übernahm Ludwig Kromer die Aufgabe des Lehrbienenstandbetreuers, er bekleidet dieses Amt weiterhin.
Oskar Bier trat auf eigenen Wunsch als 1. Vorsitzender zurück.